.
Mehr zur Schneckenseite Zum Profil von Rainer Lieser bei www.facebook.com Zum Profil von Rainer Lieser bei www.linkedin.com Rainer Lieser bei www.leselupe.de Zum Kanal der Webschnecke bei www.youtube.com Zum Profil von Rainer Lieser bei www.xing.com Zu den Tweets der Webschnecke bei www.twitter.com Zur Website www.rainer-lieser.de

Klicken Sei eine der Seitenzahlen an, um zu einer weiteren Geschichte zu gelangen.

 

Geschichte vom 27.03.2011:

Twitter und ich ein gemeinsames Jahr

Vor genau einem Jahr habe ich meinen ersten Tweet veröffentlicht. Ein Jahr lang wollte ich zumindest EINEN positiven Gedanken pro Tag auf Twitter weiter geben oder eine erfreuliche Entdeckung in die digitale Welt hinaus "tweeten". Heute endet dieses Jahr. Hier ein kleines subjektives Resümee.

Die erste Zeit verbrachte ich ausschließlich damit eigene Gedanken, Vorhaben und Arbeitsergebnisse zu verbreiten – und interessante "Eingeborene" aufzustöbern, um ihnen zu folgen. Beim herumstöbern entdeckte ich in Folge auch einige meiner "Helden und Götter“" aus der dinghaften Welt und empfand es als durchaus faszinierend, ihnen auf diese Weise in einer Form "nahe" kommen zu können, wie es mir in der dinghaften Welt unmöglich erschien. Das war für ein paar Monate recht vergnüglich – dann nicht mehr. Man kann Menschen auf einer Präsentationsfläche von 140 Zeichen nicht sehr "nahe" kommen.

Anschließend begann ich Twitter so zu entdecken, wie es immer "verkauft" wird: Als Kurznachrichtendienst, den man für sich selbst maßschneidern kann. Das tat ich dann auch, was nach einer Weile zu einem überraschenden Ergebnis führte: Ich entdeckte in meiner Timeline eine starke grundsätzliche Themenausrichtung. Eigentlich ja nun nichts SOOO überraschendes. Aber es war eine andere Ausrichtung, als ich es eben erwartet hatte. "Plötzlich" sah ich da wieder etwas vor Augen, wovon ich glaubte, es durch Job und Alltag verloren zu haben.
Gewonnene Erkenntnis: Lerne dich selbst wieder besser kennen, indem du dich mit den Themen beschäftigst, die dich wirklich interessieren. Folge den Menschen, die dir diese Themen anbieten.

Twitter ist für mich heute eine aktuelle Schlagzeilenübersicht mit "relativ" hoher Bandbreite und einem auf mich zugeschnittenen inhaltlichen Schwerpunkt. Ich versuche die Zusammenstellung dieser Übersicht immer wieder zu verändern, um nicht allzu sehr nur in einer Gedankenwelt verhaftet zu bleiben. Deshalb werden ständig neue Autoren "eingestellt". Was jedoch zu einem stetig schwerer wiegenden Problem führt: Je mehr ich mich mit dem lesen von Texten, dem ansehen von Bildern und Clips "meiner" Autoren beschäftige, umso weniger Zeit bleibt mir, um eigene Texte zu schreiben, eigene Bilder und Clips zu erstellen. Das gefällt mir immer weniger.

Ich werde Twitter auch in absehbarer Zukunft weiter nutzen. Im zweiten Twitterjahr möchte ich allerdings selbst wieder ein bisschen öfter in der eigenen Timeline mit eigenen Arbeiten in Erscheinung treten – auch wenn das dann vielleicht bedeutet, nicht jeden Tag einen Tweet absenden zu können.

Leitmotiv für das zweite Jahr:
Sei interessiert an dem was Andere schaffen, aber lass dich dadurch nicht davon abhalten, selbst etwas zu schaffen.

27.03.2011 16.15 Uhr