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Geschichte vom 06.02.2005:

Edeltraud Waldimbusch

Edeltraud Waldimbusch ist eine überzeugte Feministin und arbeitet als Krankenschwester in einer Unfallklinik. Präzise gesagt könnte man sie wohl durchaus auch als ausgesprochene Männerhasserin bezeichnen die als Krankenschwester in einer Unfallklinik arbeitet.

Sie ist der Typ Frau der einem männlichen Patienten "selbst schuld" entgegnet, wenn dieser ihr aus dem Krankenbett heraus von dem Terroranschlag auf die Bäckerei erzählt bei dem er beide Arme und Beine und sein Augenlicht verloren hat, während seine Frau mit ihrem Liebhaber in Andalusien Urlaub machte.

Weitaus mehr von Interesse ist für Frau Waldimbusch da schon die Frage wie er denn nun als wahrscheinlich mittelloser Krüppel gedenke seiner armen Frau weiterhin den Lebensstandard zu bieten, den sie offensichtlich vor seinem kleinen Maleur gewohnt gewesen war. Immerhin hätte sie sich ja diese Reise nach Andalusien zusammen mit ihrem Liebhaber leisten können und dies würde schon auf einen etwas aufwendigeren Lebensstil hindeuten, der wohl nicht ausschließlich nur auf eigene Ersparnisse, sondern wohl zumindest zu einem kleinen Anteil auch auf SEINE Einkünfte zurückzuführen sei, welche nun ja nicht mehr existent wären. Die weitere finanzielle Versorgung seiner Frau sei für sie eine wesentlich zentralere Frage, als die Frage nach seinen Genesungsmöglichkeiten, die ohnehin kaum noch der Rede wert wären. Ob er sich um die weitere finanzielle Lage seiner Frau schon mal ernsthaft Gedanken gemacht habe, wollte sie wissen, zumal sein kleines Vorkommnis doch nun mittlerweile immerhin schon 4 Tage zurückliege und er ja schon seit drei Stunden wieder bei Bewusstsein sei. Aber diesbezüglich sei er vermutlich wie alle anderen Männer auch und würde sich nur um seine eigenen Angelegenheiten scheren. Genau diese Art von männlicher Eigensucht, die er ihr da gerade wieder einmal so augenscheinlich vorführen würde, wäre es übrigens auch gewesen die sie seit ihrem dritten Lebensjahr dazu veranlasst hätte näheren Kontaktaufnahmen mit der Männerwelt zu widerstehen. Vor ihrem dritten Lebensjahr sei sie ja durchaus innerhalb gewisser Grenzen zu kompromissen gegenüber dem anderen Geschlecht bereit gewesen, aber seit diesem Vorfall mit ihrem Onkel Eckbert sei ihr dies absolut unmöglich. Der habe ihr nämlich damals vorgeworfen "so etwas tut man nicht", als sie in einem Moment der Unachtsamkeit sein Einfamilienwohnhaus in brannt gesteckt hatte. Woher bitte schön hätte sie denn so etwas wissen sollen - und das der Bruder und der Lieblingshund von Onkel Eckbert bei dieser kleinen Zündelei bei lebendigem Leib verbrannt seien, könne man ja nun wirklich nicht ihr zur Last legen, schließlich sei sie ja nicht für das zu späte Eintreffen der Feuerwehr verantwortlich zu machen. Viel eher hätte Onkel Eckbert doch in diesem Augenblick daran denken sollen, welchen Schaden seine Worte bei einem armen, kleinen, zarten und mitfühlenden Mädchen wie ihr hätten anrichten können - und dann ja auch angerichtet hatten. Ganze zwei Tage lang danach habe sie sich noch bei jedem weiteren kleineren Feuerchen das sie entzündet habe gefragt ob man dies dürfe oder nicht. Ganze zwei Tage ihres ach so jungen Lebens habe ihr dieser gefühlskalte, egomanische Mann gestohlen indem er sie in Selbstzweifel stürzte. Und das nur weil er dadurch weiteren Schaden von sich fernhalten wollte. An sie habe er dabei in keinem Augenblick gedacht. GANZE ZWEI TAGE! Keiner Frau wünsche sie eine ähnliche Erfahrung.

Ihm aber mit seiner überheblichen Selbstgefälligkeit mit der er sie aus seinen Verbänden heraus anstarre, würde sie jetzt eine noch viel grausamere Strafe auferlegen. Schließlich sei er ja allein schon aufgrund seines Geschlechtes minderwertig. Mit diesen Worten zog sie einen Schlagbohrer aus ihrem Schwesternkittel hervor und begann ihre Rachegelüste an ihm auszuleben.

06.02.2005 19.50 Uhr